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zuletzt bearbeitet
13.10.2005

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Die neue Zeitschrift "Rückblick"

von Dietrich Tissen


Zufälligerweise habe ich ein Probeexemplar der neuen Zeitschrift "Rückblick" bekommen, sie beschäftigt sich mit der mennonitischen Kultur und Geschichte. In der ersten Ausgabe gab es 3 Beiträge:
  • Glaube und Gemeinde an der Molotschna: das erste Jarhundert von Johannes Dyck
  • Gesellschaft und Wirtschaft an der Molotschna: die ersten Jahrzehnte von Eugen Reimer
  • Als Zieselmäuse ein Sontagsessen waren... von Dr. Gerhard Hildebrandt
Insbesondere der letzte Artikel hat mir sehr gut gefallen. Darin berichtet Dr. Hildebrandt von seiner Kindheit in einem Dorf in Molotschna. Johannes Dyck ist Mitglied der Mennoniten-Brüdergemeinde in Lemgo und seit 2003 der Vorsitzende des Vereins zur Erforschung und Pflege des Kulturerbes des russlanddeutschen Mennonitentums (davor war es Dr. Gerhard Hildebrandt).

"Rückblick" soll halbjährlich erscheinen. Ein Jahresabonnement kostet inkl. Versand 6 Euro (mit Versand außerhalb Deutschlands 7 Euro). Zu beziehen ist sie unter dieser Adresse:

Rückblick
Postfach 0726
32637 Lemgo

Hier ist noch die Selbstvorstellung aus dem Heft:

erste Seite RückblickIm Verein zur Erforschung und Pflege des Kulturerbes des russlanddeutschen Mennonitentums wird der Glaube als bedeutendster und unentbehrlicher Teil des mennonitischen Kulturgutes gesehen. Bestätigt wird das durch eine ganze Reihe von Büchern, die vom Verein veröffentlicht wurden. Sie beginnt mit einer Neuauflage eines der wichtigsten Bücher zum Thema - „Die Alt-Evangelische Mennonitische Brüderschaft in Russland (1789 1910) im Rahmen der mennonitischen Gesamtgeschichte" von P.M. Friesen und setzt sich in Büchern wie "Aber wo sollen wir hin" mit Briefen unserer Geschwister aus der Verbannung und Haft fort.

Dem Interesse an eigener Geschichte möchten wir nun durch eine Zeitschrift entgegenkommen. Unser Anliegen ist es, den Blick zurück, weit über die Grenzen unserer eigenen Generation richten bis hin zu den Täufern des 16. Jahrhunderts. Auch die Geschichte der eng verwandten Glaubensgemeinschaften möchten wir nicht aus dem Auge verlieren.

Umgang mit Geschichte birgt viel Segen, sowohl für einzelne Personen als auch für ganze Gemeinden. Geschichte könnte man zum Thema eines Geschichtsabendes, ja sogar eines ganzen Geschichtswochenendes machen. Wir helfen Ihnen gerne dabei beim Planen und in der Durchführung.

Diese Schrifl wird zunächst halbjährlich erscheinen. Wenn Sie diese Zeitschrift gelesen haben, zeigen Sie sie Ihren Freunden und Bekannten - die könnten ja auch an Geschichte interessiert sein! Diese Zeitschrift wird über ein Abonnement vertrieben. Deshbalb möchten wir Sie bitten, diese Schrift selbst zu abonnieren und sie weiter zu empfehlen.